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Entspannen im Norden Niederösterreichs / 28. und 29. Jänner 2009 Wenn du hier klickst kommst du zur Fotogalerie: • zurück zum Hauptmenü • |
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Gutscheine, die man zu Anlässen wie Geburtstage, Weihnachten oder ähnlichen Anlässen schenkt, verbreiten manchmal nicht die Freude und den Enthusiasmus, den der Schenker dem Beschenkten bereiten möchte. Und manchmal bekommt der Schenker vom Beschenkten kurz vor Ablauf der Gutscheinfrist diesen wieder dankend zurück. "Mach du dir mit deiner Freundin einen schönen Tag". Und so ... ausgestattet mit einem Gutschein im Wert von 214 Euro, liessen meine Partnerin und ich es uns in der Therme Laa so richtig gutgehen. Ein paar Tage vor unserer Abreise reservierte ich telefonisch ein "Superior-Doppelzimmer". Und als Überraschung gleich eine Antistress- und Gesichtsmassage (43 Euro) für meine Partnerin. Mittwoch, 28. Jänner 2009 - Kurz nach 14 Uhr starteten wir dann von Meidling aus in Richtung Norden. Susi, so hab ich mein TomTom One XL Navi getauft, berechnete eine Fahrzeit von einer Stunde, 20 Minuten. Im Thermenhotel angekommen warteten bereits unsere Zimmerschlüssel, besser gesagt die Funkchips in Form von Armbändern. Mit diesen Chips kann man als Hotelgast überall im Haus bezahlen. Und das Armband erlaubt es auch, vom öffentlichen Bereich für die Tagesgäste in den Hotelbereich und umgekehrt zu gelangen. Im Zimmer lagen bereits die Handtücher, Badetücher und Bademäntel, samt einer Badetasche bereit. Das Zimmer selbst war modern eingerichtet, das Bett bequem - ausser den extrem weichen und schlappen Kissen. Die Obstschale war mit Äpfeln bestückt und ein Willkommens-Getränk in Form eines ziemlich eigenartig schmeckenden Wellness-Eistees stand bereit. Wertsachen konnten im Zimmersafe aufbewahrt werden, und wer Lust auf extrem überteuerte Süssigkeiten und Getränke hatte, konnte sich in der Minibar bedienen. Im Badezimmer befand sich ein Fön, die Handtuchhalter waren beheizt, und die Dusche ... die war ein echter Hit. Wasser kommt nicht nur von oben sondern auch von der Seite. Sowas hätte ich gerne zu Hause. Oder vielleicht doch nicht mit den derzeitigen Energiepreisen. Nach einem kurzen Orientierungsrundgang durch das Gebäude liess sich meine Partnerin dann eine Dreiviertelstunde massieren, während ich im Hotelpool ein paar Runden schwamm. Angenehm ruhig und friedlich war es dort. Im Gegensatz zum Thermenbereich für die Tagesgäste. Hier gab es die übliche Schwimmbad-Geräuschkulisse mit Kinderlärm und Babygeschrei. Kurz nach 18 Uhr wechselten wir von Badebekleidung wieder in restauranttaugliches Outfit und begaben uns in das Restaurant "Feinspitz", wo unser Abendessen gereicht wurde. Die Vorspeise wurde serviert, die Suppe musste man vom Buffet selbst holen. Auch ein Salatbuffet stand zur Verfügung. Die Hauptspeise wurde wieder serviert, genauso wie die Nachspeise. Käse gabs dann wieder vom Buffet. Unser Abendessen kann als bestenfalls mittelmässig bezeichnet werden. Der Altwiener Backhendlsalat mit Kernöl war sehr lecker und vielleicht das beste vom Abend. Die Gemüsesuppe mit Sherry und Gemüsejulienne war weder nach meinem, noch dem Geschmack meiner Partnerin. Die Kalbseinmachsuppe mit Kapernbeeren wiederum war ganz lecker. Das Schweinerückensteak mit Stöcklkraut und gebratenen Thymiankartoffeln war, bis auf die Kartoffeln, ziemlich gut. Meine Partnerin entschied sich für Scholle in Curry-Chili Backteig mit fruchtigen Eiernudeln. Naja ... die Panier der Scholle war fett und die Eiernudeln schmeckten wie bei einem zweitklassigen Asiaten. Ertränkt in Sojasauce. Das Salatbuffet war auch nicht so berühmt und nicht zu vergleichen mit der Auswahl die z.B. bei einem Restaurant Maredo zur Verfügung steht. Die Nachspeise (Eierlikörparfait mit Cassisfeigen) war ganz in Ordnung. Das Käsebuffet bestand aus vier Sorten Käse, und zwar ganz banalen Sorten, die man in jedem Supermarkt auch bekommt. Alles in Allem war das Abendessen nicht so berauschend. Einzig das tolle und unaufdringliche aber sehr flinke Servicepersonal muss an dieser Stelle hervorgehoben werden. Ein grosses Lob den Damen und Herren vom Service. Donnerstag, 29. Jänner 2009 - Das Frühstück war ganz in Ordnung. Es wurden die üblichen Frühstücksgerichte serviert, es gab jede Menge Marmeladen, Schinken, Käse, Eier, gebratenen Speck, Joghurt usw. Leider gab es ausser Semmeln und Toastbrot kein weisses Gebäck mehr. Croissants waren leider aus. Aber egal. Wir konnten uns für die Heimreise stärken und der Kaffee war gut. Kurz von 11 Uhr checkten wir dann aus und gingen in die Tiefgarage zum Auto. Eine nette Geste - während unseres Aufenthaltes wurde die Windschutzscheibe gereinigt. Parken ist für Hotelgäste übrigens kostenlos. Wir fuhren danach noch in das Stadtzentrum von Laa an der Thaya und schossen genau zwei Fotos. Dann programmierten wir im TomTom meinen "Heimatort" ein und begaben uns auf die Rückreise nach Wien. Alles in Allem kostete uns dieser Ausflug € 96,74 und den Gutschein im Wert von € 214,00 Die Kosten im Detail: |
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