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Budapest, Ungarn
24 Stunden in Ungarns Hauptstadt / 14. und 15. August 2008
Budapest Ungarn Fotos
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Die Zimmer im Hotel Art Budapest wurden neu renoviert. Hier findest du Fotos vom Zimmer im Hotel Art. So kann man Budapest falsch schreiben: Budapest - Pudabest - Budabest - Pudapest - Buddapest. Richtig: Budapest. Foto, Bild, Fotos und Bilder: Grosse Markthalle (Nagy Vásárcsarnok), Freiheitsbrücke (Szabadság Híd), Seeteufel mit Trüffel, Pappardelle mit Thunfisch und Chili, Thunfischsteak medium, Schokokuchen mit Pfirsichsauce, Váci Utca, Vörösmarty Tér, Deák Ferenc Tér, St.-Stephans-Basilika (Szent István-Bazilika), Fiat 500 Foto, Strassenbahn Budapest Bilder, Kettenbrücke (Széchenyi Lánchíd), Matthiaskirche (Mátyás Templom), Dobostorte. Tramway in Budapest, Parlament Ungarn. Hungary Parliament Building Pictures. Reisebericht Ungarn, Reise Budapest, Tagesausflug nach Budapest. Buda und Pest, jetzt eine Stadt. Restaurantbewertung Restaurantkritik Hotelbewertung Reise nach Budapest. Donauufer Foto, Foto der Donau. Brigdes in Hungary.

Die Planung

Auf meinen zahlreichen Besuchen in Bratislava zeigten mir die Strassenschilder und Wegweiser jedesmal aufs Neue, wie nahe doch auch Budapest wäre. Und so beschloss ich, nach sechs Jahren wieder mal zu schauen, was es neues in der Hauptstadt Ungarns gibt. Meine Partnerin war ebenfalls begeistert von der Idee, und so konnte ich mit der Planung beginnen.

Ein Hotel war schnell gefunden. Ich suchte zuerst nach Hotels, die ich auf meine „Priority Club“ (Holiday Inn, etc.) Karte buchen konnte, und dann nach jenen, die auf meine „Gold Crown Club“ (Best Western) gutgeschrieben werden können. Jetzt noch ein paar Recherchen bei www.tripadvisor.com  nach abgegebenen Bewertungen, und schon war das ideale Hotel gefunden – das Best Western Hotel Art.

Und so buchte ich ein Zimmer auf der Website von Best Western, und gleich danach organisierte ich mir online auf www.autopalyamatrica.hu meine 4-Tages Vignette für die ungarischen Autobahnen und Schnellstrassen.  Diese „E-Vignette“ kann man nicht aufkleben, sondern das Fahrzeug wird mit Kennzeichen, dem Startdatum und der gewählten Anzahl von Tagen in einem Zentralsystem elektronisch erfasst.  Trotz Schengen-Abkommen und freiem Personenverkehr ohne Passkontrollen kam es in den letzten Wochen immer zu Mega-Staus an der ungarischen Grenze, da die meisten Reisenden erst an der Grenze diese elektronischen Vignetten kauften.  Das wollte ich mir ersparen.

Die Anreise

Um einen möglichen Stau zu entgehen, nahm ich nicht die Route über Nickelsdorf, sondern den nur ein paar Kilometer längeren Umweg über Bratislava. Die Jahresvignette für die slowakische Autobahn klebt ja ohnehin auf meinem Auto.

Die Fahrt von Wien auf der A4 bis zur Abzweigung der A6 nach Bratislava war etwas mühsam aufgrund des starken Verkehrs. Die A6 war hingegen ziemlich leer, auch in der Slowakei war fast nichts los. Angekommen in Ungarn ging es dann ein paar Kilometer auf einer Schnellstrasse weiter, die dann schliesslich in die Autobahn M1 einmündete. Nach ungefähr 2,5 Stunden kamen wir dann in Budapest an. Und gut dass ich ein TomTom One XL Navi habe – ansonsten wäre ich im Budapester Baustellenchaos komplett verloren gewesen. Aber Susi, so heisst mein Navi, gab nicht auf und lotste uns schliesslich zu unserem Hotel, wo wir so gegen 15:00 Uhr eincheckten.  

Das Hotel

Das Best Western Hotel Art liegt ideal in der Innenstadt, man kann alle Sehenswürdigkeiten bequem zu Fuss erreichen. Das Auto parkte in der Zwischenzeit einen Block weiter im siebenten Stock der Garage des Hotel Mercure, erreichbar nur mittels Lastenaufzug. Man fährt mit dem Auto in den Aufzug, drückt das vorher vom Parkwächter genannte Stockwerk. Dort angekommen fährt man rückwärts wieder raus und weiter zum vorher zugewiesenen Platz. Runter geht’s übrigens über den „üblichen Weg“ einer Rampe.

Das Best Western Hotel Art wurde vor kurzem neu renoviert, unser Zimmer war modern eingerichtet, das Bett sehr bequem und an der Wand hing ein neuer Flachbild-Fernseher. Von der brütenden Hitze, die dieser Tage in Budapest herrschte, konnten wir uns Nächtens dank der geräuschlosen Klimaanlage erholen. Überhaupt war unser Zimmer absolut ruhig.

Abendessen

Nach einem gemütlichen Nachmittagsspaziergang machten wir uns im Hotelzimmer frisch und dann ging’s auf zum Abendessen.  Im Vorfeld habe ich bereits auf www.tripadvisor.com nach den besten Restaurants umgesehen, und bin auf einen Italiener gestossen – Fausto’s Osteria. Zwei Tage vor der Reise wurde gleich mal ein Tisch via Website organisiert – die Speisekarte schaute einfach zu einladend aus.

Um 19:00 kamen wir dann im Restaurant an. Das Personal war extrem freundlich und zuvorkommend, das Ambiente modern und authentisch. Wir hatten zwar schon eine ungefähre Ahnung, was wir bestellen würden, aber dann wurden uns die Tagesspezialitäten genannt – und alle hörten sich traumhaft an. Meine Partnerin entschied sich für Gänseleber, gefolgt von rosa gebratenem Thunfischsteak und als Dessert Orangen-Panna-Cotta. Ich wählte gegrillten Seeteufel mit Trüffeln, hausgemachte Pappardelle mit Thunfisch und Chili, und einen Schokokuchen mit Pfirsichsauce. Dazu tranken wir Orangensaft, Mineralwasser und Cola Light. Ich muss sagen alles war perfekt. Und wert jeden Cent der umgerechnet 81 Euro, die uns dieses Abendessen kostete.

Sightseeing bei grösster Hitze

Nach einer erholsamen klimatisierten Nacht ging’s erst mal runter zum Frühstücksbuffet. Das Hotel Art bietet die üblichen Frühstücks-Speisen, wie Brötchen, Schinken, Käse, Aufstriche, Eierspeise, Speck, Marmeladen, etc. So gestärkt packten wir unsere Koffer, brachten sie zum Auto, und spazierten danach die wichtigsten Sehenswürdigkeiten ab. Wir gingen alles zu Fuss, trotz drückender Hitze. Sogar auf die Fischerbastei ging’s zu Fuss rauf, und natürlich auch wieder runter.

Geld haben wir übrigens keines gewechselt. Wir haben alles entweder mit Maestro (also der Bankomatkarte) oder VISA bezahlt. Sogar in kleinsten Kaffeehäusern ist es dank mobiler Bankomatkassen kein Problem, mit Karte zu bezahlen.

Abreise

Am frühen Nachmittag schlossen wir dann das Kapitel Budapest mit einem Besuch im Café Gerbeaud ab. Die Dobostorte und die Gerbeaud-Schnitte haben wir uns redlich verdient. Kurz nach 15:00 Uhr, also genau 24 Stunden nachdem wir das Auto in der Parkgarage abstellten, verliessen wir die Stadt wieder in Richtung … Bratislava. Da an diesem Tag in Österreich ja ein Feiertag war, wollten wir in Bratislava noch Lebensmittel einkaufen. So steuerten wir das Polus City Center an, wo wir das Auto sicher in einer Garage parken konnten, denn es kam mittlerweile ein ziemlicher Sturm auf.  

Mit voller elektrischer Kühlbox und vollen Einkaufssackerln ging’s dann zurück in Richtung Wien. Dort angekommen begrüsste uns unsere Heimatstadt mit Kälte (18 Grad im Gegensatz zu den 32 in Budapest) und unangenehmen Wind gepaart mit grauenhaften Regen. Aber beim Abendessen bei Frank’s in der Nähe des Schwedenplatzes konnten wir dieses unwirtliche Wetter nochmals kurz verdrängen. r.

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