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Goodyear - Saguaro NP - Tucson - Cottonwood - Sedona - Williams / 1. bis 4. Oktober 2009 Wenn du hier klickst kommst du zur Fotogalerie: • zurück zum Hauptmenü • |
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1. Oktober 2009 – Abreise von Las Vegas. Nach ungefähr 6 Stunden Fahrt (mit Pausen) erreichten wir unser Hotel in Goodyear, dem Holiday Inn Express, 1313 North Litchfield Road. Eigenartigerweise hatte sowohl mein Navi, als auch Google Earth Schwierigkeiten, dieses Hotel zu lokalisieren (es gibt eine North und eine South Litchfield Road), so irrten wir leider ein bisschen herum, bevor wir endlich die richtige Adresse gefunden haben. Jetzt noch schnell eingecheckt, dann zu Fuss rüber zu „Cracker Barrel“, um dort was Leckers zu essen, weiter zu einem Walgreens um Ohrstöpsel („Hearos“) zu kaufen und dann ab zum Cricket Wireless Pavilion in Phoenix, Arizona. American Saturday Night Tour – Brad Paisley, Dierks Bentley, Jimmy Wayne: Sofort am Verkaufsstart der Tickets im Internet hab ich zugeschlagen … und Plätze fast ganz vorne bei der Bühne bekommen. Die Eintrittskarten hab ich bereits zu Hause ausgedruckt und ins Reisegepäck gepackt, vor Ort wurden sie nur mehr gescannt. Es war ein tolles Konzert und obwohl meine Freundin bislang noch nicht sehr viel mit Country Music zu tun hatte, gefiel es ihr ebenfalls. Genauso wie den restlichen 12000 Besuchern. Wenn man hierzulande an „Country“ denkt kommen einem gleich irgendwelche als Cowboys verkleidete deutsche Schlagerfuzzis in den Sinn, die vor Musikantenstadlpublikum ihre Schnulzen zu besten geben. Damit hatte das absolut nichts zu tun. Das Publikum war altersmässig bunt gemischt, viele Teenager. Und deren Eltern. Am Parkplatz fanden schon vor dem Konzert „Tailgate Parties“ statt - Kids, die offenbar gerade das (in Arizona gültige) „Legal Drinking Age“ von 21 erreicht haben, feierten auf den Ladeflächen ihrer Pickup Trucks mit dröhnender Country Music aus den Lautsprechern das bevorstehende Konzert. Wir hatten eine tolle Zeit, nur schade, dass wir unsere Kamera im Hotel gelassen haben, denn es hätte jede Menge Gelegenheit für schöne Close-Ups gegeben. 2. Oktober 2009 – Ursprünglich wollten wir die nächste Nacht in Tucson verbringen und danach wieder nach Norden fahren, um in Cottonwood (in der Nähe von Sedona) zwei weitere Nächte zu bleiben. Danach wären noch 3 Übernachtungen in Las Vegas geplant gewesen. Wir hatten aber bereits jetzt schon wieder „Heimweh“ nach Las Vegas, und so telefonierte ich mit dem Bellagio, ob sie schon einen Tag vorher ein Zimmer frei hätten … und sie hatten. Jetzt blieb nur mehr das Stornieren einer der zwei Nächte in Cottonwood, dies erledigte ich in der Lobby unseres Hotels am dort (kostenlos) für Hotelgäste zur Verfügung stehenden PC. Jetzt noch frühstücken, auschecken und weiter ging’s in Richtung Tucson. Kurz vor Tucson verliessen wir den Interstate 10 und liessen uns von unserem Navi in den Saguaro National Park West lotsen. Der zweigeteilte Saguaro National Park (jeweils östlich und westlich von Tucson) ist ein Schutzgebiet für die oft vielarmigen Säulen- oder Armleuchterkakteen, die Saguaros. Alleine die Fahrt durch den Wald von Riesenkakteen ist ein Erlebnis. Nachdem wir beim Visitor Center unsere Eintrittsgebühr bezahlt haben unternahmen wir eine kleine Wanderung entlang des „Desert Discovery Nature Trail“. Jeder Meter bietet dort zig Fotomotive. Wunderschöne Natur. Nach diesem Naturerlebnis fuhren wir zuerst einmal zum nächsten „Outback Steakhouse“ und danach weiter in unser Hotel, dem Holiday Inn Express, 564 West Grant Road in Tucson. Kurz frischmachen und dann ging’s endlich wieder auf eine Tanzfläche. Im Internet hab ich ein Tanzstudio – Arizona Ballroom Company – gefunden, welches jeden Freitag Tanzabende veranstaltete. Es war eine Wohltat, endlich wieder mal über ein Tanzparkett gleiten zu können. Und auch interessant zu sehen, welche Unterschiede im amerikanischen und europäischen Tanzstil bestehen. Am Weg zu unseren Hotel, übrigens immer nur geradeaus auf der Grant Road, holten wir uns noch ein paar Donuts bei Dunkin‘ Donuts. 3. Oktober 2009 – Obwohl bei Holiday Inn Express immer auch ein ganz passables Frühstücksbuffet im Zimmerpreis inbegriffen ist, wollten wir von Zeit zu Zeit auch mal was anderes frühstücken als Bagels, Cinnamon Rolls, Muffins, und Toastbrot. Und so suchten wir uns im Navi das nächstliegende Denny’s Restaurant. Mmmh, Pancakes, French Toast, Scrambled Eggs, Bacon, lecker. So gestärkt machten wir uns auf den kurzen Weg zur San Xavier del Bac Mission, die sich inmitten der Tohono O’odham Indian Reservation befindet.. Die schneeweisse, 1797 erbaute Missionskirche, oft liebevoll „Weisse Taube der Wüste“ bezeichnet, ist ein Überbleibsel aus der spanischen Kolonialzeit und dient auch heute noch ihrem ursprünglichen Zweck als Indianermission der Jesuiten. Im Inneren ist die hölzerne Statue des Heiligen Franz Xaver aufgebahrt. Die reich verzierten Altäre und die restaurierten Wandgemälde zeugen von der indianischen Farbenfreude. Weiter ging es dann zu einem Wüstenerlebnis der ganz anderen Art – den Old Tucson Studios. Einer Hollywood-Filmstadt mit Brettergehsteigen und Holzfassaden, in der seit ihrem Bau Ende der 30er-Jahre des vorigen Jahrhunderts bereits 150 Westernfilme und Fernsehserien gedreht wurden. Für die Besucher werden Platzpatronenduelle inszeniert, man kann mit einer „original“ Westernkutsche seine Runden drehen und es gibt interessante Ausstellungen mit Original-Requisiten. Die Weiterfahrt nach Cottonwood dauerte mit Pausen ungefähr fünf Stunden. Wir checkten in unserer sehr komfortablen „Rose Garden Casita“ im „Best Western Cottonwood Inn“ ein, und holten uns danach vom zwei Häuser weiter gelegenen Taco Bell unser Abendessen. 4. Oktober 2009 – Es war gut, dass wir unsere Zeit in Arizona zugunsten eines längeren Aufenthalts in Las Vegas abkürzten, denn die Wettervorhersage für diesen und die nächsten Tage versprach nichts Gutes. Um die 20°C, regnerisch, und Wind bis 50 km/h. Das war übrigens auch der einzige regnerische Tag unseres Urlaubes. Wir liessen uns aber nicht die gute Laune nehmen. Wir schauten vor dem Auschecken kurz im Frühstücksraum vorbei, dieser war aber voll mit Leuten und bot nicht viel Auswahl. So checkten wir aus und machten uns auf den Weg nach Sedona. Dort frühstückten wir an einer Kaffeebar Muffins und Café Latte. Es regnete zwar hin und wieder, wir unternahmen anschliessend aber doch einen kurzen Rundgang durch Sedona. Rings um den Ort ragen rote Sandsteinfelsen auf, die an die Szenerie des Monument Valley erinnern und auch schon häufig als Kulisse für Westernfilme dienten. Das nächste Etappenziel auf unseren Weg nach Las Vegas war Williams an der Route 66. Wir wählten die Route durch den landschaftlich reizvollen Oak Creek Canyon. Nach ein paar Kilometern mussten wir jedoch anhalten, da ein Felssturz die Strasse blockierte. Das Auto vor uns wurde auch beschädigt, aber glücklicherweise wurde niemand verletzt. Ein paar Leute kümmerten sich um die geschockten Insassen des ziemlich demolierten Fahrzeuges, andere wiederum, darunter auch ich, halfen mit, mit blossen Händen die Felsen von der Strasse zu räumen. Nach ein paar Minuten konnten wieder alle weiterfahren. So einfach geht das in Amerika. Die Strasse durch den Oak Creek Canyon führt auf ein 300 Meter höhergelegenes waldreiches Hochplateau – diese Geländestufe markiert den Übergang von den Wüstengebieten im Süden Arizonas zu den Hochebenen. In Williams war es Zeit für unsere Mittagspause. Nach einer Runde mit dem Auto durch den fast ausgestorbenen Ort und einem kurzen Rundgang zu Fuss entschieden wir uns für das „Pine Country Restaurant“, weil es einerseits gut besucht war und andererseits viele Einheimische (Feuerwehrleute und Männer in Arbeitsoveralls) drinnen zu sehen waren. Und wir wurden nicht enttäuscht. Gute amerikanische Hausmannskost. Die restlichen 350 Kilometer nach Las Vegas waren unspektakulär und uns wohlbekannt, ich selbst bin diese Strecke schon mehrmals gefahren und meine Freundin kannte sie auch schon von vergangenem Jahr. Mein Vater hat ein paar amerikanische Kennzeichen bei mir „bestellt“, und so machten wir einen kleinen Umweg über Seligman an der Route 66, um dort im selben Shop wie vergangenes Jahr die US License Plates und noch ein paar andere Souvenirs zu kaufen. Da wir das Dörfchen schon kannten ging’s danach ohne Sightseeing oder Spaziergang gleich wieder auf die Interstate 40 und weiter in Richtung Las Vegas, wo wir gegen 19 Uhr unser Zimmer im Bellagio (mit Blick auf die Bellagio Fountains und den Las Vegas Boulevard) betraten. |
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